SPD verliert, Piratenpartei gewinnt Mitglieder

SPD verliert Mitglieder

 (Berlin)    Die SPD verliert täglich einen Teil ihrer Partei-Mitglieder. Im Dezember 2012 hatte die SPD nur noch 477.037 Mitglieder. die niedrigste Mitgliederzahl seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.


Ende 2011 hatte die SPD immerhin noch 489.638 Partei-Mitglieder. Seit 1990 hat rund die Hälfte der SPD-Mitglieder ihr Parteibuch zurückgegeben, die meisten allerdings in den Jahren 2003 und 2003 unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder mit seiner sogenannten Reformpolitik.
Während CDU und FDP ebenfalls unter Mitgliederschwund leiden, unter anderem durch die Überalterzng der Gesellschaft verursacht, konnten die Grünen im letzten Jahr einen Mitglieder-Zuwachs verzeichnen.

Auch die Splitterparteien, beispielsweise die Piratenpartei, melden steigende Mitgliederzahlen, die jedoch mit den Zahlen der etablierten Parteien nicht vergleichbar sind, da bei den Piraten nur eine Minderheit Partei-Beiträge bezahlt. 
 
Foto: Helga Ewert  / pixelio.de